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Leguane

Leguane sind Schuppenkriechtiere und stammen aus den amerikanischen Kontinenten. Dort kann man sie fast überall, sogar in der Karibik, finden. Sie gehören zu den etwas größeren Reptilien und werden zwischen 25-40 cm lang. Außer dem Grünen Leguan dieser kann bis zu 2 Meter lang werden. Man kann sie sehr leicht an ihren schuppigen Kämmen auf dem Kopf bzw. Rücken oder am Kinn erkennen.

Leguane sind keine großen Kletterkünstler wie ihre verwandten Artgenossen. Wohnen aber neben dem Erdboden auch gerne in Bäumen oder auf Felsen. Männchen eignen sich nicht zur Paarhaltung, aber gemischte Gruppen haben sich als relativ stressfrei erwiesen. Viele Züchter sind der Ansicht, dass Leguane in Gruppen schneller zahm werden, als Einzelgänger. Diese haben manchmal die Angewohnheit sich zurück zu ziehen und den Menschen zu meiden.

Während die Jungtiere häufig kleine Insekten fressen, greifen die erwachsenen Leguane bei ihrer Ernährung auch auf Pflanzen zurück. Beim Geäst im Terrarium sollte man darauf achten, dass diese ausreichend dick sind, damit der Leguan auf ihnen klettern und schlafen kann. Für wüstenähnliche Bedingungen ist die Alternative ein großer Fels oder ein hohler Baumstumpf.

In jedem Fall sollten auch schattige Rückzugsmöglichkeiten vorhanden sein. Für die richtige Luftfeuchtigkeit und Temperatur sollte man sich beim Züchter seines Vertrauens informieren. Generell sind Leguane aber nicht so anfällig wie zum Beispiel Chamäleons. Im Sommer kann man sie sogar mit nach draußen nehmen und dort etwas Sonnenbaden lassen.

Tipp: Leguane haben ein ganz besonderes Verhalten, wenn sie dem Menschen gegenüber wohlgesonnen sind. Beim Anblick ihres Herrchens nicken sie mit dem Kopf und zeigen so ihre Zuneigung.