Reptilien-Haltung.eu

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Chamäleons

Chamäleons, die Farbwandler unter den Tieren, sind sehr beliebte Bewohner von Terrarien. Leider sind sie auch besonders anspruchsvoll und reagieren sehr empfindlich auf die kleinste Veränderung in ihrer Umgebung. Von den rund 160 verschiedenen Chamäleon-Arten gibt es seit einigen Jahren auch welche, die es bei uns in entsprechenden Terrarien aushalten können.

Man unterscheidet bei den Chamäleons zwischen den „Echten“ und den „Erdbewohnern“. Letztere werden auch Stummelschwanzchamäleons genannt. Die echten Chamäleons leben auf Bäumen und Büschen, während ihre verwandte Art den Boden bevorzugt. Je nachdem was man sich für eine Art zulegen möchte, sollte auch der Lebensraum nachgebaut werden.

Allerdings kann es bei Erdchamäleons nicht schaden, einen Baum in das Terrarium zu stellen. Unterscheiden kann man beide Arten sehr gut. Die in Bäumen lebenden Chamäleons besitzen einen langen und flexiblen Schwanz, der die Greiffüße beim Klettern unterstützt. Im Gegensatz zu den meisten anderen Echsen-Arten, können Chamäleons nicht in trockenen Gebieten überleben. Es gibt sie vereinzelt auch in der Sahara, aber dort auch nur in den Oasen.

Bei der Höhe hingegen, sind sie sehr anpassungsfähig. Chamäleons wurden schon bis zu einer Region von 4.500 Metern Höhe gesichtet. Die meisten Chamäleon-Arten bevorzugen Insekten als Hauptnahrungsmittel. Nur wenige Unterarten interessieren sich für Früchte. Bei der Fütterung sollte man sich vorher informieren, welche Insekten in der ursprünglichen Region der jeweiligen Chamäleon-Art leben.

Chamäleons stehen auch unter Artenschutz, denn sie sind in vielen ursprünglichen Lebensräumen vom Aussterben bedroht. Das zeigt, wie empfindlich sie auf schlechte Umwelteinflüsse reagieren. Sie vertragen nur sehr wenig Stress und brauchen eine konstante Wärme und Luftfeuchtigkeit.