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Basilisken

Basilisken stammen aus den tropischen Wäldern Lateinamerikas. Entsprechend warm und feucht mögen sie es auch in Terrarien. Da der Urwald nicht besonders viel Sonne durchlässt, brauchen Basilisken auch keine übermäßige Belichtung. Eine schwache Lampe sollte ausreichen.

Basilisken haben schon immer etwas Anziehendes gehabt. In der Mythologie werden sie als menschengroße Echsen beschrieben, die sowohl auf allen Vieren als auch auf zwei Beinen laufen konnten. In den Sagen haben sie die besondere Fähigkeit, Menschen beim Anblick zu Stein erstarren zu lassen. Zum Glück ist dies nur ein Mythos, aber etwas Charme kann man ihnen dennoch abgewinnen.

Der größte seiner Art, der Helmbasilisk, er wird bis zu 90 cm lang, also weit von den mystischen Größen entfernt. Dabei macht sein Schwanz mehr als die Hälfte seiner Körperlänge aus. Eine reale Fähigkeit besitzen die Basilisken aber wirklich, sie können über das Wasser laufen. Die kleinen Echsen können sich blitzschnell bewegen und dabei sogar das Einsinken im Wasser verhindern. Allerdings benutzen sie dieses Talent nur bei der Flucht vor Raubtieren.

Wenn man Basilisken im Terrarium hält, wird man dieses Schauspiel wohl nur mi Glück zu sehen bekommen. Für diese Fähigkeit baut der Basilisk kleine Luftpolster unter seinen Füßen auf. Die natürlich geformten Mulden machen sie sozusagen zu kleinen „Hovercrafts“. Für Basilisken reicht ein mittelgroßes Terrarium aus. Wenn man sie paarweise halten möchte, dann nur mit gemischten Geschlechtern. Vor allem Männchen können untereinander zu starken Rivalen werden, selbst wenn kein Weibchen in der Nähe ist, um das es sich lohnen würde zu kämpfen.