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Anolis

Die Gattung Anolis bezeichnet kleinere und mittlere Exemplare der Echsen. Ursprünglich kommen sie aus Nord- und Südamerika, aber sind als Haustiere in unseren Gefilden immer öfter anzutreffen. Einige von den Anolis-Arten haben es sogar bis auf die karibischen Inseln geschafft. Sie sind leicht von anderen Echsen-Arten zu unterscheiden, denn ein Großteil ihres Körpers macht der Schwanz aus.

Ansonsten sind sie sehr schlank und zierlich gebaut. Viele Arten der Anolis besitzen eine sogenannte „Kehlfahne“. Diesen kleinen Luftsack können sie aufblähen und dabei färbt er sich in einer zum restlichen Körper sehr kontrastreichen Farbe ein. Während der Zeit der Paarung oder beim Abstecken der eigenen Reviergrenzen setzen Männchen ihre Kehlfahne ein. Die Anolis haben wie Geckos kleine Saugfüße. Diese bestehen aus tausenden von Lamellen und Härchen, welche die eigentliche Größe der Anolis-Füße vervielfacht.

Dadurch haben sie die Möglichkeit auch an glatten Oberflächen, wie einer Glasscheibe, haften zu bleiben. Die artgerechte Haltung der Anolis kann nicht verallgemeinert werden, weil sie aus verschiedenen klimatischen Bedingungen stammen können. Von den USA bis nach Südamerika kann man sie anfinden. Manche von ihnen sind das sehr trockene Klima gewöhnt und andere fühlen sich in den tropischen Wäldern wohler.

Überlegt man sich eine Anolis-Echse anzuschaffen, dann sollte man das Terrarium vorher den natürlichen Begebenheiten der Echse anpassen. Im küstlichen Lebensraum der Anolis sollten genügend Schatten- und Sonnenplätze vorhanden sein. Der Boden kann zum Beispiel mit Torf befüllt werden. Großblättrige Pflanzen sind ideal für die kleinen Echsen.

Tipp: Anfänger wird zur Rotkehlanolis geraten, denn diese gelten als sehr pflegeleicht.