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Agamen

Agamen zählen zu den Schuppenkriechtieren. Sie leben auf verschiedenen Kontinenten und zeigen dadurch ihre große Anpassungsfähigkeit. Nur die Kälte mögen Agamen überhaupt nicht, worauf man also auch bei der Haltung achten sollte. Das Terrarium kann verschiedene Vegetationen imitieren. Von einer kahlen Steppe bis zu einem dicht bewachsenen Urwald fühlen sich Agamen fast überall wohl.

Etwas Wasser sollte auch vorhanden sein, aber hier ist die Größe eher Nebensache. Wer sich näher mit Agamen beschäftigen möchte, sollte auch über ihre Anatomie und Lebensweise Bescheid wissen. An der Form der Schuppen und der Länge des Schwanzes kann man zum Beispiel die Agamen-Art bestimmen. Unterschiedliche Lebensräume haben das Aussehen der Agamen verändert, sodass sie sich den klimatischen Bedingungen immer optimal anpassen konnten.

Für die Jagd, aber auch den Schutz vor Raubtieren wurden die Agamen mit besonders guten Augen ausgestattet. Durch sie können sie Beute und drohende Gefahren rechtzeitig erkennen. Auch das Gehör ist bei Agamen gut entwickelt. Dementsprechend sollte bei der Agamen Haltung auch auf das Umfeld geachtet werden. Andauernder Lärm oder eine Über- oder Unterbelichtung können das Tier benachteiligen.

Agamen fressen vor allem Fleisch bzw. Insekten und etwas Gemüse oder Obst. Bei den Insekten sind sie nicht besonders wählerisch, dennoch sollte bei der Agamen Haltung auf eventuelle Vorlieben bei der Ernährung geachtet werden. Es sollten möglichst Insekten sein, die im ursprünglichen Lebensraum auch wirklich vorkommen. Eine kleine Schale mit Wasser oder ein kleiner Teich im Terrarium reichen für die Wasseraufnahme völlig aus. Da Agamen überwiegend tagaktiv sind, kann man sie als Besitzer zu fast jeder Tageszeit beobachten.